krise.immer.chance (2012)

mit Güde Hansen, Hanna Nordqvist, Massimo Maio, Sascha A. Hermeth, Stefanie Ruellich, Svenja Wolff, Yi- Cong Lu

„Die Krise ist unser Normalzustand. Alles kann immer besser werden. Die beste Möglichkeit, eine Krise zu bestehen, ist, anzugreifen.“
Fischfell untersucht die Doppelbödigkeit des Strebens nach Selbstoptimierung und fragt nach ihrem Antrieb. Was ist in diesem Augenblick der größte Krisenherd in Deinem Kosmos? Leidest Du eher auf makro-kosmischer Ebene, unter politischen-, gesellschaftlichen- oder philosophischen Problemen,. Den neuesten Arbeitslosenzahlen und Kriegsberichten in den Nachrichten ? Oder leidest Du auf mikrokosmischer Ebene? Unter chronischen Zahnschmerzen, finanziellen Schwierigkeiten, Deiner Beziehungskrise? Worin besteht der Unterschied? Und wo der Zusammenhang? Als Ergebnis einer Selbstbefragung erzählen die vier Performer_innen mit chorischen Mitteln die Geschichte einer anonymen Angestellten.
„Es gab da diesen Tag, da hatte sie keinen Bock mehr. Da hat sie sich gedacht, ja, warum eigentlich 40 Stunden die Woche. Da fiel ihr auf wie lang 40 Stunden sind. Acht Stunden schlafen, eine Stunde um irgendwie klarzukommen und das Gehirn anzukriegen und dann da sitzen, acht Stunden… Was bleibt dann über. Dann ist es fast schon wieder dunkel.“

Termine:
24./25. 03. 2012: Kulturhaus NaTo Leipzig
23. 06. 2012: Supertheater Zwickau

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